Donnerstag, 25. April 2013

moon











Fotographiert mit meiner billigen Nikon Coolpix im Nachtmodus-Automatik-Programm. Ich erhebe keine künstlerischen Ansprüche, sondern Ehrfurcht vor einem Naturschauspiel. Wolken ziehen so schnell wie in einem Zeitraffer im Film. Farben wie aus Tinte. Lauwarme Nacht, Kino am Himmel. Sowas hat Gott ständig. Alter, wie geil ist das denn?!

Mittwoch, 24. April 2013

Notiz-Blog

1.Shoppen mit Teenager-Söhnen. Ich bin so begeistert, verliebt und größter Fan meiner beiden wunderbaren, wunderschönen Söhne. Es ist so toll zu sehen wie sie groß werden, zu Männern. Ich liebe es Jungs-Mama zu sein. So unterschiedlich, so ähnlich, so einzigartig. Man wächst über sich selbst hinaus und in diese Rolle hinein. Es ist ein Lernprozess. Spannend. Nervig. Anstrengend. Aber kostbar. Um nichts in der Welt würde ich es missen wollen. Niemals hätte ich mir vorstellen können, was da auf mich zukommt. Was es bedeutet, was es ausmacht, was es mit mir macht. Nichts auf der Welt verändert einen so sehr wie (eigene) Kinder. Es ist ein Geheimnis, ein Mysterium, ein Geschenk. Letztes Jahr noch frustrierende, ermüdende Diskussionen beim Einkaufen. Dieses Jahr wusste ich ja, was auf mich zukommt. Habe mich darauf eingelassen und ermutigt. Bestätigt. Mauern abgerissen, anstatt welche aufzubauen. Es geht. Pubertät - wenn Eltern anfangen schwierig zu werden. Loslassen, immer wieder loslassen. Wurzeln und Flügel. Liebe. Ohne Ende Liebe. Love. All you can have. All you need. All you can give. Ich liebe es.
2. Shoppen mit Teenager-Söhnen. Der Zweite braucht inzwischen größere Klamotten als der Erste. Vorbei die Zeit des sparsamen Auftragens. Vorbei die Zeit wo ich die Klamotten aus dem SecondHand-Laden einfach mitbringen konnte. Vorbei die Zeit wo Nützlichkeit und Langlebigkeit die bestimmenden Kriterien waren. Über den Winter nur Chucks tragen? Kalte, nasse Füße bekommen? OK. Sind ja nicht meine. Grün, grün, grün, sind alle seine Kleider. Es sind halt sehr wenige, wenn es grad mal nur wenig grün gibt. OK. Sind ja nicht meine.
3. Shoppen mit Teenager-Söhnen. Ein Gehalt für fünf Personen. Wir gehen zu C&A und H&M. Menschen in Bangladesh haben in menschenunwürdigen Fabriken für uns genäht. Zu einem Lohn, der nicht zum Leben reicht. Ich kaufe nicht bei KIK. Ich kaufe auch nicht bei Hilfinger. Einfach "nur" bei C&A. Nicht viel. T-Shirts, Hosen, Strümpfe. So, das es reicht zum wechseln. Trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen. Schäme mich. Für unseren Wohlstand. Für unsere Ansprüche. Ich bekenne mich schuldig. Auch das ist etwas, was mein Mutter-Sein prägt: Das ständig schlechte Gewissen: meinen Kindern soll es gut gehen. Sie brauchen nicht im Luxus schwelgen, ich will sie nicht verwöhnen. Aber sie sollen es gut haben. Auch auf Kosten anderer. Das ist echt Scheiße. Ich hasse es.
4. Shoppen mit Teenager-Söhnen. Ich bin so dankbar, dass sie keine T-Shirts mit  Sonnenbrillen-tragenden-Affen wollen.
5. Mit meiner Tochter gehe ich (noch) nicht shoppen. Sie will alles. Was rosa ist und glitzert. Das wird wirklich schlimm.

Montag, 22. April 2013

sisterhood (by the way)

Kein Fake. Kein Scherz. Sondern beeindruckender Ruhrpott-Pragmatismus. Hat mich wirklich beschäftigt. Gewundert. Sechs Beerdigunsinstitute in einem Stadtteil. Geiz ist geil. Ist ja auch ok, denn nichts ist sinnloser als eine teure Beerdigung. Ist aber auch gewöhnungsbedürftig. Skuril und irgendwie pietätlos. Aber auch einfach witzig. Unglaublich eigentlich. Ich verspüre ja eine gewisse Affinität zum Bestatter-Gewerbe. Liegt quasi an meiner Nachbarschaft.



Freitag, 19. April 2013

sisterhood 4/4

Sonntag morgen. Abschluss mit Keksen und Kaffee. Eine Feier mit Worten, Musik und Segnung.
Inspirierende Gedanken von Christina Brudereck zu DER Schwestern-Geschichte der Bibel:
Martha und Maria (Lukas 10,38-42). Einer Geschichte, die mich persönlich immer wieder herausfordert, ärgert und die mich schon mehr als einmal in meinem Leben nachdenklich gemacht hat.
Die meisten Frauen haben beide Persönlichkeiten in sich. Zu unterschiedlichen Anteilen. Wobei ich mal behaupten würde, dass der Martha-Anteil wesentlich stärker ausgeprägt ist - zummindestens bei mir. Aber ich liebe die Maria-Momente! Wie gerne würde ich auch einfach nur dasitzen, zu Füßen Jesu und ganz viel von ihm lernen. Zuhören und die Worte in meinem Herzen aufbewahren und bewegen. (Ein ganz klein wenig habe ich im Moment dazu die nötige Zeit und Stille. Morgens, wenn ich alleine zu Hause bin. Das ist kostbar, wohltuend und heilsam. Aber auch ungewohnt. Denn die Martha in mir sieht die viele unerledigte Arbeit. Es ist ja immer so viel zu tun, man könnte sich pausenlos beschäftigt halten und käme doch nie zum Ende. Aus diesem Hamsterrad bin ich seit einiger Zeit bewusst ausgestiegen. Lerne es auszuhalten, dass manches dann nicht so perfekt ist, wie ich es gerne hätte. Das die Welt sich auch ohne mich weiterdreht. Das es wichtiger ist Zeit mit Jesus zu verbringen als ohne ihn etwas für ihn tun zu wollen. Denn in all der schönen, wichtigen Mit-Arbeit für Jesus habe ich ihn selbst oft vernachlässigt. Dabei geht es ihm doch in erster Linie um mich, meine Beziehung zu ihm. Nicht um meine Arbeitskraft für ihn.)
Zurück zu den Gedanken von Christina Brudereck: Die Martha-Maria-Geschichte ist eingebunden in den Kontext von anderen Geschichten und wie immer gilt es auch hier die Interpretation in den Gesamtzusammenhang zu stellen. Vorher wird nämlich die Geschichte vom Barmherzigen Samariter erzählt. Wo es ganz eindeutig um das TUN geht. Danach lehrt Jesus seinen Jüngern das Beten - das VaterUnser. Wo es ganz eindeutig um das SEIN geht: als bedürftiger Mensch zu Gott als Vater kommen und sich ihm anvertrauen. Auf ihn hören und vor ihm sein, Zeit mit ihm verbringen und von ihm lernen. Ihn anbeten, Sorgen und eigenes Tun loslassen. Und so geht es auch hier bei Martha und Maria um beides. Es ist immer ein AUCH. Jesus besucht BEIDE.  Es geht immer um Jesus, Gott - den Vater und meine Beziehung zu ihm. Aber es geht AUCH um meinen Nächsten und um mich.
Aktion und Engagement. Schweigen und Stille. Pippi und Annika. Martha und Maria.
"Tu, was du kannst und lass dich beschenken." 
Und dennoch: Als Martha aufmerksam werden für die Möglichkeit des Augenblicks, den heiligen Moment. Nicht immer alles tun, was möglich und machbar ist. Sondern sich im Gespräch mit Gott zeigen lassen, was jetzt, in diesem Moment dran ist.
Prioritäten setzen heißt auswählen, was liegenbleiben soll!
Denn Martha sorgt sich, typisch Frau, um VIELE Dinge, viele Kleinigkeiten - macht sich mehr Mühe als eigentlich notwendig gewesen wäre. Zu viel des Guten. Sie findet kein Ende, ist nicht mit hundert Prozent zufrieden, sondern sie ist eine 150%ige. Das kostet Nerven, Energie und vorbei ist es mit der Gelassenheit, Zufriedenheit und Gesundheit. Der Puls ist auf 180 - sie explodiert gleich. (Toll finde ich, dass sie sich trotzdem an Jesus wendet. (Gleichzeitig finde ich es auch doof, denn sie macht ja ihre Schwester schlecht, ist richtig fies und zickig.) Das will ich auch von ihr lernen: in meinem Frust und Ärger sofort mit Jesus Tacheles zu reden. Ohne fromme und schöne Worte. Sondern klipp und klar sagen was ich denke. Auch wenn ich völlig daneben liege mit meiner Einschätzung.)

Das war es, was mir bis dahin an dem Wochenende gefehlt hatte und jetzt bin ich wieder ausgesöhnt und zufrieden. Denn ich durfte etwas wichtiges lernen und mitnehmen. Bin persönlich berührt und angesprochen worden. Mein Herz ist aufgegangen und ich habe mal wieder gestaunt über Gottes klare Ansage an mich. Danke für dieses SisterHood-Wochenende, diese Aus-Zeit vom Alltag und die Zeit mit meiner lieben Freundin!



Donnerstag, 18. April 2013

sisterhood 3/4

Es bestand Wohlfühlpflicht! Der Amazing-Grace Abend: Genial leckeres Essen und Rotwein. Ein "Kulturabend" mit Saxophon (leider nicht geil) und Clowin Lotte (leider nicht witzig). Ein Filmmedley aus "GoldenGirls" und "Das doppelte Lottchen". Mit einem spirituellen Abschluss und Praise-Aerobic.
Leider habe ich mich nicht wohl gefühlt. Zu viel befremdliches, ungewohntes und immer wieder anstrengendes "sich auf eine andere Frau einlassen". Gut gemeint, schön gemacht und prinzipiell auch ganz OK so. Aber mir fehlte irgendetwas. Mein Herz ist nicht berührt worden. Es war Zeit für mich und Abstand vom Alltag. Aber das reicht mir nicht mehr. Ich will mehr. Mehr Gott (weniger Frau). Oder will ich einfach nur das hören und erleben, was mich bestätigt? Was ich kenne und gut heiße? Müssen für mich bestimmte Wörte und Begrifflichkeiten verwendetet werden, damit ich Gott darin finde? Erkenne ich die in  Bildern, Musik und Begegnung ausgedrückte Solidarität und Liebe als in Taten umgesetzte Worte? Oder bin ich schon so verkopft, ist meine Prägung so dominant "wortorientiert", das ich ohne Bibelstellenzitat die Wahrheit dahinter nicht mehr sehe? Mit diesen Fragen bin ich zurück in die Jugendherberge gefahren. Mit diesen Fragen setze ich mich seitdem auseinander. Mit diesen Fragen wende ich mich an Gott. Ich kann hier und jetzt noch keine Antwort darauf geben. Aber ich bin trotzdem dankbar für diese Erfahrung. Wie oft geht es anderen so mit dem, was ich für selbstverständlich halte? Wo meine Rituale und Begrifflichkeiten einfach nur seltsam anmuten?Gerne bin ich hier für einen "Dialog" bereit (wie es politisch korrekt so schön formuliert wird...). Sehr, sehr dankbar bin ich dafür, dass ich Freundinnen habe, Freundin sein darf und ich auf dem Weg bin mit mir selbst Freundschaft zu schließen.




sisterhood 2/4

Frau&Gott - das Thema:

"Schwestern: Lästern ist von gestern!" das Motto von SisterHood. Verschwesterung, Schwesternschaft, Freundinnen - der Wert von gegenseitiger Achtung, Anerkennung und liebevollem Umgang mit mir selbst und meiner Nächsten. Nachdenken über leibliche Schwesternschaft - meine Stellung in der Herkunftsfamilie (bin ich Älteste, Jüngste, mittendrin oder Einzelkind?) und die Auswirkungen davon in meinem Leben. Nachdenken und Austauschen über Frauenfreundschaften. Gott - meine Freundin? Ein neuer Gedanke für mich. Sowieso gab es einiges Neues, Ungewohntes und zunächst Befremdliches zu verarbeiten: Bibel in gerechter Sprache. Unbekannte Lieder und unbekannte Formulierungen beim Gebet. Eine herausfordernde Horizonterweiterung. Ich bin dankbar, dass ich unerwarteter Weise auch mal mit neuen Denkmöglichkeiten konfrontiert war. Meine eigene Komfortzone verlassen musste und mich selbst, meine Denk- und Bewertungsmechanismen in Frage stellen konnte.


sisterhood 1/4

 

Das SisterHood-Wochenende fand in der wunderschönen, alten Kirche Sant Maria Immakulata in Essen-Borbeck statt. Heimat des CVJM-emotion und Heimatgemeinde meiner Lieblingslyrikerin der Gegenwart: Christina Brudereck. Zusammen mit meiner "kleinen" Schwester und Freundin S. habe ich mich auf das Thema Frau&Gott eingelassen. Das Programm kann man nachlesen - das, was ich dabei empfunden und erlebt habe, versuche ich hier ansatzweise wiederzugeben: Über 70 unterschiedliche, schöne, interessante Frauen; größtenteils in der Lebensmitte, manche herrlich schwanger, andere hatten sicherlich schon Enkelkinder; kommen an, werden mit Prosecco begrüßt und hüllen sich, typisch Frau, äußerlich in Decken, Schals, Jacken und wärmen sich innerlich mit Kaffee und Schokolade. Denn in dem alten Kirchlein war es trotz einiger Gasheizstrahler zunächst noch sehr kühl. Zwei Tische mit privaten Büchern aus dem Fundus von Christina Brudereck laden zum Stöbern ein, natürlich gab es auch Bücher von ihr zu kaufen. Die liebevolle dekorierte Kirche und die unerschöpfliche Menge an jederzeit verfügbarem Kaffee, Prosecco, kalten Getränken und Schokolade; sowie die vegetarischen Buffets (Kokos-Erbsen-Erdnussbutter-Cremesüppchen und Feigen-Dattel-Pesto,...) zeugten von wertschätzender und aufwendiger Vorbereitung.

Mittwoch, 17. April 2013

www.amen.de
Eine wunderbare Website ist seit heute online: https://www.amen.de/

Ebenso einfach wie genial: Man kann die eigene Bitte für ein bestimmtes Anliegen eingeben und andere (registrierte Nutzer) beten dafür! Umgekehrt kann man sich registrieren lassen und für Anliegen beten, die einem zugewiesen werden. Alles kostenlos aber gewiss nicht umsonst!

www.amen.de
Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft. Psalm 138,3

Dienstag, 16. April 2013

Unperfekt

Das Unperfekthaus in Essen habe
ich am Sonntag Nachmittag zusammen mit einer Freundin erleben und entdecken dürfen. Wer mehr über die Philosphie dahinter wissen möchte, informiert sich am besten selbst auf der Homepage - das gebe ich jetzt hier nicht alles wieder, sondern nur meine subjektiven Eindrücke: 
 So was geht / So was gibt´s?! Das funktioniert?! WAHNSINN!
  Reizüberflutung. Bunt. Abgedreht. Beeindruckend. Wie geil ist das denn?  Toleranz. Vertrauen. Vielfalt. Schräg. Warum gibt es sowas nicht bei uns? Bäh, das soll Kunst sein?! Spiritueller Sonntag - das verstehen also andere darunter... Ok. Wo sind die Christen? (In ihren Kirchen...) Lecker, lecker, lecker. Hier will ich noch Stunden bleiben. Das muss unbedingt die/der ... sehen. Vernetzung. Inspiration. Freiheit. Unperfekt - geht auch, sogar sehr gut, das ist schön, schöner als perfekt. Reizüberflutung. Gruselig. Globale Transformation und ein Arsch-Engel. Erlebnis-Klo und Dachterasse. Graffiti. Reggae. Begegnung. Espresso. Einfach nur Leute beobachten. Staunen. Freundlich. Schlechte Luft. Viele Menschen. Bald noch mal wiederkommen. Das war jetzt echt beeindruckend. Sind wir noch in Deutschland? Großstadt hat was. Ok, wir müssen los. Schön war´s.

Montag, 15. April 2013

Notiz-Blog


Danke.
Danke euch allen, denen es auffällt, dass ich seit 20 Tagen nichts mehr gebloggt habe. Danke euch LeserInnen und Freundinnen, die mir sagen und zeigen, dass sie es vermissen. Danke, dass ihr tatsächlich lest und lesen wollt, was ich hier von mir gebe.
Ich habe das Schreiben selbst vermisst, war aber gleichzeitig durch meine Grippe total antriebslos; durch das wiederholte durchleben und durchleiden der schönsten Liebesgeschichte zwischen Vampir und Mensch in meiner romantisch-verkitschten immer-noch-Teenager-Seele total abgelenkt und, das muss hier auch mal gesagt sein, manchmal habe ich tatsächlich auch noch anderes zu tun...
Was, darüber gebe ich jetzt einen kleinen Überblick um dann so bald wie möglich über einiges ausführlicher zu berichten:
  1. Am Wochenende war ich mit meiner "kleinen Schwester" in Essen, bei einem Sisterhood-Wochenende von Christina Brudereck. 
  2. Mit meiner Mama mal wieder in der Augenklinik Bonn, zur wiederholten OP nach einer Netzhautablösung.
  3. Mit meiner Lieblingskatze beim Tierarzt: er hatte Blut im Urin und hat erbärmlich gemaunzt und desöfteren in die Wohnung gepinkelt...
  4. Außerdem waren Ferien, da komme ich sowieso zu nichts was Ruhe erfordert!

Mittwoch, 27. März 2013

 Die vierte Woche Grippe; Husten, Schnupfen, Heiserkeit - Müdigkeit, Schlappsein und Erschöpfung lässt sich doch viel besser aushalten, wenn man sich zwischen den Seiten einer unerhört kitschigen und wunderschön romantischen Liebesgeschichte aufhält.



Mittwoch, 20. März 2013

http://secondhand-werl.de/wp-content/uploads/2011/02/schneegloeckchen.jpg


Frühlingsanfang - auch im Blog!
Selbst ich, bekennende Herbst-Liebhaberin, sehne mich nach Sonne, Licht, Wärme, Farben, Blumen.

Dienstag, 19. März 2013

Notiz-Blog

Tja, das mit der Sonne hat nicht lange gehalten... stattdessen Grippe, Müdigkeit, Antriebslosigkeit...noch nicht mal zum Schreiben hatte ich Lust. Aber das ist jetzt wieder anders. Ich freue mich über diesen ruhigen, besinnlichen und inspirierten Morgen in meinem Elfenbeinturm. Habe schon wieder neue, verrückte Ideen bekommen und werde jetzt eine aus meinen Gehirnwindungen herauspurzeln lassen:


www.wandtattoos.de
Erstaunlicherweise ist in den letzten Jahren nach absoluter Gesangs-Verweigerung in mir der Wunsch nach eigenem Singen erwacht. Singen verbindet ja Kopf und Herz; Seele und Leib und das Erzeugen von Tönen im eigenen Klangkörper (ich befinde mich da in der Liga von Tuba oder Kontrabass :-) macht ja was mit einem.
Zu Hause singe ich morgens begeistert bei voll aufgedrehter Musikanlage Worship-Lieder mit. Auch im Auto. Und ich bewundere von ganzem Herzen musikalische Menschen. Egal ob jemand eine schöne Singstimme hat und/oder Klavier spielt - diese Gabe und Begabung stellt aus meiner Sicht einen unglaublich wertvollen Schatz dar. Denn Musik kann so viel ausdrücken, kompensieren und die Welt soviel schöner machen! Man kann sich selbst damit Gutes tun und anderen natürlich auch. Wenn im Gottesdienst gut und schön gesungen wird, wenn mir persönlich die Lieder auch noch gefallen, dann geht mein Herz auf, dann bin ich beschenkt und bereichert, egal wie die Predigt noch wird. Deshalb versuche ich auch immer, soweit möglich, den Musikern nachher zu danken und sie durch mein Feedback zu motivieren. Aber zurück zu meiner Idee... In unserer Gemeinde gibt es seit einiger Zeit einen Projektchor und ich habe schon einige Male mit der Idee geliebäugelt dort mitzusingen. Aber bisher war ich barmherzig und einsichtig genug es NICHT zu tun. Da flattert mir doch heute morgen eine Email in den Briefkasten und mein Herz hüpft auf einmal: Ja, das will ich mal machen, das probiere ich aus, da fahre ich hin. Es werden wohl genug andere, bessere SängerInnen dabei sein, sodass man mich gar nicht hört. Ich singe auch ganz leise. Aber das Kind in mir freut sich. http://www.feiertjesusgospel.de/

Samstag, 16. März 2013

I love to invite YOU!



FrauenGemeinsam Wochenendfreizeit 2013

„Wortwerkstatt“

Worte sind Leben.  Worte sind wichtig.  Worte sind Macht.  Worte sind gut.
Mit Worten wollen wir an diesem Wochenende in vielfältiger Weise umgehen.

FrauenGemeinsam-Freizeiten stehen für bereichernde Gemeinschaft, anregende Impulse und erholsame Ruhezeiten.



Zeit: 28. – 30.06.2013
Anreise am Freitag bis 18.00 Uhr zum Abendessen, Abreise am Sonntagnachmittag.

Ort: Moseltal-Jugendherberge Cochem (www.diejugendherbergen.de)
Unterbringung in Mehrbettzimmern mit Dusche/WC; Vollpension + Bettwäsche

Preis: 99€ inkl. Fahrt- und Nebenkosten; + evtl. Materialkosten

Weitere Informationen und die Anmeldeformulare bekommst du dir bei mir oder unter frauengemeinsam@gmx.net! Anmeldeschluss ist am 10.04.13

Mittwoch, 6. März 2013

Notiz-Blog




http://img.fotowelt.chip.de/imgserver/communityimages/519600/519661/1280x.jpg
/img.fotowelt.chip.de

Die Sonne scheint. Es ist hell draußen. Unglaublich diese Wirkung! Unglaublich wohltuend. Heilsam. Lebenslust wird gesteigert. Endorphine werden ausgeschüttet. Fensterputzen macht wieder Sinn. Yeah. Danke für die Sonne!

www.tamidorina.de
Sich selbst aushalten. Mit den eigenen Gedanken und Gefühlen klar kommen. Alleine schaffe ich das nicht. Es ist Gnade, es ist Geschenk, es ist unverdiente Liebe Gottes, das ich damit - mit mir - zu ihm kommen darf. Danke, das du mich aushältst.

www.weltbild.de
Gestern Abend habe ich mir die Zeit genommen, einen besonders schwer verdaulichen Film in Ruhe anzuschauen: Beim Leben meiner Schwester. Das steckt mir heute noch in den Knochen. Danke für die Gesundheit meiner Kinder!
http://www.alltag-tipps.de/tl_files/alltag-tipps/text-img/Buegeln.jpg
www.alltag-tipps.de
 
Wäsche wieder draußen trocknen können. Der Duft nach Frühling im Kleiderschrank. Drei Körbe Wäsche bügeln, falten, wegräumen. Socken von fünf Personen sortieren. Wie gut, das es Podcasts gibt. Danke für das Internet.


www.gerth.de

Das ein Mensch in Amerika vor drei Jahren ein Buch geschrieben hat, das mich gerade jetzt inspiriert, wo ich auf der Suche bin! Danke für dieses Buch. Danke für Antworten.

Dienstag, 26. Februar 2013

Tageslosung 26.02.13

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.
Micha 6,8

noch Fragen? klarer geht´s wohl nicht mehr

Freitag, 22. Februar 2013

Tageslosung 22.02.13



Unsre Seele ist entronnen wie ein Vogel dem Netze des Vogelfängers; das Netz ist zerrissen, und wir sind frei.
Psalm 124,7
https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiO12hrfCA88yGoE76cao20MiwwB91hLs-Y8-TkeDJ8fc2vTv2meiuOsymoIgqKWe65kpItN_nT-XHOCruOMjox0elApTH6tlNrl_zv_6gnJv-mdRiSSl8MGgBJffQDDgVC_rppv7zCR08/s1600/Himmel+mit+fliegenden+V%C3%B6geln.JPG
45quadratmeter.blogspot.com

   

Durch Christus sind wir frei geworden, damit wir als Befreite leben. Jetzt kommt es darauf an, dass ihr euch nicht wieder vom Gesetz versklaven lasst.
Galater 5,1





Donnerstag, 21. Februar 2013

something in the water


Sommer-Sonne-Freiheits-Song
Regentanzlied
Sternstundenfeeling

"Ich habe, aus Wörtern gewebte Kronen,
jede von ihnen, ein Lied zum singen."


Brooke Fraser

Mittwoch, 20. Februar 2013

Notiz-Blog


  • http://www.morgenweb.de/polopoly_fs/1.770015.1350831195!/image/image.jpg_gen/derivatives/galerie_940h/image.jpgBesuch von lieben Freunden aus England, mit denen wir als Familie einige schöne Stunden verbringen durften. Die Kinder konnten das erste Mal ihr Schulenglisch an einem "echten" Engländer ausprobieren und die gemeinsame Faszination an "minecraft" ließ alle Schüchternheit schnell verfliegen.
  • Die spontane Begleitung der Katechumenengruppe bei ihrem Ausflug nach Köln zu "missionale 2013" brachte mich in den Genuss einer Vorführung von "Mr.Joy" - ein Illusionskünstler, der es schafft mit 3 Jonglage-Bällen das Evangelium zu verkünden! Beeindruckend. Faszinierend. Nachhaltig. Diese "Predigten" vergesse ich so schnell nicht! Außerdem konnte ich mich an vielen Infoständen mit Prospekten eindecken, was mich ja auch immer sehr glücklich macht.
  • Letzten Sonntag sind meine Kinder und ich zusammen essen gegangen; haben den freien Tag gefeiert und hatten dann die verrückte Idee, trotz Glätte und Schneematsch den "MonteSchlacko"zu besteigen.
  • Wir haben beschlossen uns Hühner anzuschaffen! Dieser Gedanke sorgt für ziemlich viel Aufregung, Begeisterung und erfordert vor der Umsetzung natürlich auch gute Vorbereitung. So beschäftigen wir uns jetzt mit der entsprechenden Fachliteratur, befragen hühnerhaltende Freunde um Rat und sind voller Vorfreude auf das erste "eigene" Ei!